Gemeinsam Ausbreitung gebietsfremder Gelsen verhindern

In Mitteleuropa kommen in den letzten Jahrzehnten vermehrt auch gebietsfremde Gelsen vor. Dies sind Gelsenarten, die ursprünglich aus südlich-tropischen Gegenden oder aus dem ostasiatischen Raum stammen.

Eine besondere Rolle unter diesen gebietsfremden Mückenarten spielt die Asiatische Tigermücke.

Bei der Erkennung von neuen Tigermückenbeständen wird um die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger gebeten. Im Verdachtsfall sollen Tigermücken über die kostenfreie App „Mosquito-Alert“ gemeldet und entsprechende Fotos hochgeladen werden. Diese Bilder werden dann von Expert/innen begutachtet und bewertet (siehe Link). Doch wie erkennt man Tigermücken? Tigermücken sind immer kleiner als eine 1-Cent-Münze und nicht größer als unsere einheimischen Stechmücken, sie sind grundlegend schwarz (nicht bräunlich) mit weißen, prägnanten Streifen auf Körper und Beinen. Das letzte Glied der Hinterbeine ist immer weiß. Im Gegensatz zu anderen Mückenarten, die vor allem zur Dämmerung aktiv sind, sticht die Tigermücke auch tagsüber aggressiv. 

Tipps für die Bevölkerung – Was kann jede/r Einzelne unternehmen? 
Brutstätten der Tigermücke sind alle Arten von Wasseransammlungen, die mindestens eine Woche stehen bleiben. Daher:
•    Von April bis November jeden noch so kleinen Behälter, in dem sich Wasser sammeln kann, regelmäßig (mindestens einmal pro Woche) entleeren oder umkippen. Planschbecken, Vogeltränken, Blumentopfuntersetzer usw. mindestens einmal in der Woche ausleeren und austrocknen lassen.
•    Regentonnen dicht abdecken.
•    Dachrinnen auf Verstopfungen kontrollieren (stehendes Wasser vermeiden!)
•    Melden Sie (mögliche) Tigermücken mit der „Mosquito-Alert“-App
Nähere Informationen zu Verbreitung von gebietsfremden Gelsen, Lebensformen der Gelsen und Art der übertragenen Krankheiten finden sich auf der Homepage der AGES
unter https://www.ages.at/mensch/krankheit/infos-zu-gelsen-krankheiten#c7630